Aktuelle Termine

13. November 2019 - Buchvorstellung "Trans & Care: Trans Personen zwischen Fürsorge, Selbstsorge und

                                          Versorgung" 19.30 Uhr, Ort: Aquarium am Südblock, Berlin

                                          Öffentliche Buchvorstellung des Sammelbandes "Trans & Care: Trans Personen zwischen   

                                          Fürsorge und Versorgung"

 

 

16. November 2019 - Workshop zu Fördermittelanträgen: "Money Makes the World Go Round" 10-17 Uhr

                                         Ort: Berlin. Durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*

Wie großartig wäre es endlich Geld für die Druckkosten der lang geplanten Flyer zu bekommen? Wie sehr könnte es der Community helfen, wenn endlich die Mittel dazu da wären eigene Räumlichkeiten zu bezahlen? Oder auch, wie schön könnte es sein für den eigenen Aktivismus auch mal entlohnt zu werden? Trans Organisationen und Gruppen arbeiten bekanntermaßen oftmals nur mit einem kleinen, oder gar keinem Budget. Dies macht die Arbeit oftmals schwer, das eigentliche Potential kann nicht ausgeschöpft und die Bedürfnisse der Trans Community können nicht gedeckt werden.

Mit diesem Workshop wollen wir das ändern! Die Bundesvereinigung Trans* bietet in Zusammenarbeit mit Max Appenroth die Möglichkeit, Unterstützung bei der Ausarbeitung von Projektideen und beim Schreiben von Anträgen zu bekommen. Dieses Angebot richtet sich an Gruppen, Vereine und Initiativen, die sich speziell um die Belange von trans- und intergeschlechtlichen Personen bemühen. In einem eintägigen, interaktiven Workshop wird Max praktische Tipps beim Schreiben von Anträgen geben, sowie strukturelle Gegebenheiten erklären und die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Projekte aufzeigen.

Anmeldungen bitte an info@bv-trans.de

 

23. Januar 2020 - öffentlicher Vortrag "HIV in trans männlichen Communities" - 19 Uhr

                                  Ort: Schwules Museum Berlin. Eingeladen im Rahmen der "Trial and Error. TRANSforming

                                  Health and Justice" Ausstellung

 

22. April 2020 - Weiterbildung "Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Arbeit mit Menschen" -

                                 10 - 17 Uhr, Ort: Alice Salomon Hochschule Berlin

Was bedeutet die Buchstaben-Kette LSBTIQ+ und warum scheint diese immer länger zu werden? Was hat es mit dem *Sternchen* auf sich, das sich mittlerweile an so vielen Stellen findet, und was geht mich das eigentlich an?

In diesem Seminar klären wir diese und noch viele weitere Fragen. Wir beschäftigen uns mit grundlegendem Wissen über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. In diesem Rahmen soll ein Verständnis darüber geschaffen werden, in welchen gesellschaftlichen und rechtlichen Verhältnissen Menschen sich bewegen, die als Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* oder Inter* Personen leben. Strukturelle Hürden werden aufgedeckt und Handlungsansätze werden interaktiv entwickelt, die das Angebot der Einrichtung zugänglich und inklusiv für LSBTIQ+- Personen gestaltet.

Anmeldung unter: https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=es&uid=41.20

 

23. April 2020 - Weiterbildung "Soziale Unterstützung von trans Personen" - 10 - 16 Uhr

                                      Ort: Alice Salomon Hochschule Berlin

Trans Menschen erleben in Deutschland nicht nur individuelle Diskriminierung, sondern treffen auf unzählige strukturelle Barrieren im Alltag.

Durch die stetige Anforderung seitens medizinischer und juristischer Institutionen, die Trans*Menschen dazu nötigt, die eigene Identität zu rechtfertigen, geraten viele Trans*Personen unter Druck und benötigen Unterstützung in diversen Verfahren (z. B. Vornamens- und Personenstandsänderung, Kostenübernahmeverfahren bei Krankenkassen etc.). Dieses Seminar bereitet sozialberatende Personen darauf vor, Trans*Klient_innen auf ihren individuellen Wegen der Transition zu unterstützen.

Anmeldung unter: https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=es&uid=43.20

 

28. - 30.4. April 2020 - Vortrag & 2-tägiger Workshop zu "HIV und andere STIs in trans und inter Communities"

                              Ort: Oelde. Eingeladen von den AIDS-Koordinator*innen NRW

Trans und inter Personen nehmen sicherlich Medikamente wie jede x-beliebige andere Person ein und bekommen bei einem gebrochenen Bein einen Gips. Die Realität zeigt jedoch, dass geschlechtlich vielfältige Menschen auf der einen Seite auf größere gesundheitliche Risiken treffen, als die cisgeschlechtliche Mehrheitsgesellschaft und auf der anderen Seite viele Hürden zu überwinden haben, um medizinische Versorgung zu erlangen. Sei es grenzüberschreitende Neugierde von Mediziner_innen, eine diskriminierende Sprechstundenhilfe oder eben einfach auch der Mangel Wissen über Körper von trans- und intergeschlechtlichen Menschen generell. All das schafft Unsicherheiten auf allen Seiten und kann dazu führen, dass benötigte Hilfe häufig nicht erhalten oder gar überhaupt nicht in Anspruch genommen wird. Besonders in Bezug auf die sexuelle Gesundheit von trans und inter Personen gibt es im deutschen Gesundheitssystem deutliche Lücken und Nachholbedarf.

Dieser Workshop thematisiert nicht nur jene gesteigerten Risiken und die strukturellen Ausschlussmechanismen gegenüber trans und inter Menschen im medizinischen Bereich, sondern informiert auch über folgende Fragen: „wie kann ich meine Einrichtung trans/inter inklusiver gestalten?“, „auf was muss ich bei der Beratung von geschlechtlich vielfältigen Personen achten?“ oder „welche Fragen kann ich stellen und was frage ich vielleicht besser nicht?“. Ziel ist es das Wissen über Lebensweisen von geschlechtlich vielfältigen Personen zu vermitteln, Sorgen und Ängste über mögliche „Fehler“ in der Beratung abzubauen und Kompetenzen zu stärken, trans- und intergeschlechtliche Personen in der STI/HIV Beratung mit einzuschließen. Der Workshop richtet sich insbesondere an Teststellen, Organisationen und med. Einrichtungen, die ihr Angebot offener und inklusiver gegenüber trans und inter Personen gestalten möchten und hierbei Unterstützung benötigen.